In der heutigen Zeit müssen sich angehende Marketing-Fachleute immer wieder denselben Fragen stellen: Möchten Sie Ihr Geld wirklich mit dem Verbreiten sexistischer Lügen verdienen, mit der Täuschung unwissender Konsumenten und der Geldgier neokapitalistischer Lobbyisten?
Ist eine Marketingagentur denn überhaupt etwas anderes als der Handlanger skrupelloser Konzerne zur Manipulation der freien Marktwirtschaft?
Und unterscheidet sich eine breit kommunizierte Marketingmaßnahme noch vom Massenmord am Individualismus?

Vielleicht nicht – trotzdem scheinen sich noch immer genügend kreative Köpfe für die Kunst des Marketings zu interessieren. Hiermit gemeint sind in diesem Fall Donner & Dorias Auszubildender, Vincent Horlacher.
Seit dem 01. Juli ist er vom Dauerpraktikanten aufgestiegen und darf nun endlich auch, wie alle anderen, Steuern zahlen. Er ist nun schon seit geraumer Zeit als Projektassistent bei Donner & Doria aktiv, und lernt hierbei Schritt für Schritt die Tricks und Kniffe der Projektleitung – hoffen zumindest seine Vorgesetzten.
Seine Kollegin Lisa-Michelle Schniebs hingegen ist wirklich ein neues Gesicht, und hat nicht nur einen neuen Arbeitsvertrag. Seit dem 04. Juli ist sie nun bei uns, mit einem druckfrischen internationalen Abitur in der Tasche und einem masochistischen Wunsch, Marketing zu studieren. Als „Schnupperpraktikantin“ (das haben Sie bei Vincent damals auch gesagt) wird Sie von uns mit Recherche- und Korrekturaufgaben „beschenkt“. Sie durfte aber auch schon bei der Kommunikation mit Kunden und dem Einpflegen von Website-Content eigenständig Erfahrungen sammeln.

Wir heißen Lisa hiermit offiziell in unserem Team willkommen, und hoffen Ihr mit diesem Praktikum bei der Studienwahl zu helfen.

Achtung: Der oben dargestellte Text beinhaltet ein hohes Maß an Ironie.